Warum eine Wandlampe mit Glas?
Glas ist das am häufigsten verwendete Material für Wandlampen, und das ist logisch: Da eine Wandlampe auf Augenhöhe hängt, bestimmt das Glas genau, wie Sie das Licht wahrnehmen. Milchweißes Glas verteilt das Licht sanft und verhindert, dass Sie in das Leuchtmittel schauen, während klares oder leicht getöntes Glas der Lampe gerade eine elegante, offene Ausstrahlung verleiht. So wählen Sie mit dem Glas, ob Sie vor allem Atmosphäre oder vor allem Licht möchten.
Die Glasarten
Milchweißes Glas, auch Opalglas, ist die am häufigsten gewählte Option: Das Licht ist sanft und gleichmäßig, was neben dem Bett oder in einem Gang angenehm ist. Amberglas gibt einen warmen, goldfarbenen Schein und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre, schön in Kombination mit einem Filament-Leuchtmittel. Rauchglas ist rauchig grau und wirkt schlicht und modern. Auch Ombré-Glas mit einem Farbverlauf finden Sie hier, etwa in Braun. Das Glas wird oft mit einem Rahmen in Schwarz, Gold, Holz oder Travertin kombiniert.
Kugeln, Schirme oder Spots
Eine Glaskugel auf einer Wandplatte ist zeitlos und spendet ruhiges Licht: schön im Schlafzimmer, Gang oder Wohnzimmer. Mehrflammige Modelle mit zwei oder drei Kugeln füllen eine größere Wand besser und wirken mehr als Blickfang. Daneben gibt es Wandspots aus Glas, oft schwenkbar, mit denen Sie das Licht selbst auf ein Bild oder eine Leseecke ausrichten.
Welches Leuchtmittel wählen Sie?
Wandlampen aus Glas funktionieren meist mit einem G9- oder E27-Leuchtmittel; kleinere Modelle verwenden manchmal eine E14-Fassung und bei Spots begegnet Ihnen GU10. Ist das Glas durchsichtig oder getönt, dann kommt ein Filament-Leuchtmittel schön zur Geltung; bei Milchglas bleibt das Leuchtmittel unsichtbar und ein gewöhnliches Leuchtmittel genügt. Wählen Sie warmweißes Licht (rund 2700K) für eine gemütliche Atmosphäre. Das passende Leuchtmittel ist bei jeder Wandlampe in den Spezifikationen angegeben.